Deng Xiaoping, Mao (von links), 1974
Zhang Yaxin, 1971: Als Mao die Kulturrevolution auslöste, maßte sich seine Frau Jiang Qing, eine frühere Schauspielerin, die Rolle einer "Kulturpäpstin" an. Sie verbot alle Peking-Opern, mit Ausnahme von fünf, die zu revolutionären "Modell-Opern" umgearbeitet wurden. Verfilmt waren sie, zusammen mit zwei modernen Balletten und einer Sinfonie, die einzig offiziell genehmigte Unterhaltung.
Liu Heung Shing, 1976: Zwei junge Pioniere prangern in Shanghai in einem Sketch die in Ungnade gefallene Witwe Maos. Nach dessen Tod im Oktober 1976 wurde die sogenannte "Viererbande" unter Führung von Maos Witwe Jiang Qing verahftet. 1981 wurde sie zum Tode verurteilt, doch später begnadigt. Sie starb 1991.
Seit Ende Mai galt aufgrund der anhaltenden Demonstrationen auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Peking das Kriegsrecht.